Lässt das (Griller-)Herz höher schlagen – Der neue Weber Pulse Elektrogrill

Der neue Pulse - Elektrogrill von Weber
Der neue Pulse – Elektrogrill von Weber

Die Kältewelle ist vorbei, es riecht nach Frühling und -ja- nach Grillzeit! Gerade zur richtigen Zeit also, hat Weber seinen neuen Elektrogrill Pulse vorgestellt. Eingefleischte Grillfans mögen vor Elektrogrills schockiert Halt machen – für diejenigen, die nicht im Garten ganz klassisch mit Holzkohle, maximal mit Gas, grillen können, ist der Pulse von Weber eine Offenbarung. Wir haben den schicken Elektrogrill von Weber getestet und sind begeistert!

Der erste Test

Das erste mal Pulse ist tatsächlich ein Erlebnis. Test-Grill war hier der Pulse 2000 mit Stand, integriertem iGrill und Zwei-Temperaturzonen-System. So kann gleichzeitig verschiedenes Grillgut bei unterschiedlichen Temperaturen zubereitet werden. Doch bevor es richtig losgeht, muss der Grillrost abgespült, dann leicht mit Öl eingerieben und schließlich erhitzt werden. Und hier muss nix zünden! Stecker in die Steckdose und den Regler bedienen. Bei voller Hitze wurden nach 25 Minuten über 300 Grad Celsius angezeigt. Dank der iGrill-App funktioniert das bestens.

Die Temperatur auf dem Pulse-Display erscheint auch auf dem Smartphone, außerdem kann man entweder die verwendeten Lebensmittel einstellen und so die Temperatur regeln, oder man stellt die gewünschte Temperatur pro Fühler selber ein. Jetzt wird die Temperatur runter gedreht und los geht’s! Das integrierte igrill ist beim 2000 pulse für 4 Fühler vorgesehen (2 Kerntemperaturfühler sind im Lieferumfang enthalten).

igrill App
Chart mit den Temperaturen auf der igrill App

 

Lachsforelle auf dem Räucherbrett

Zunächst wurde das Brett etwa 20 Minuten eingeweicht, die Fischfilets eingeölt, gesalzen und gepfeffert. Mit der Haut nach unten kommen sie auf das Brett. Bei 200 Grad darf das Brett dann mit dem Fisch auf den Grill. Dank iGrill wird die Kerntemperatur perfekt überwacht und sobald 60 Grad erreicht sind, darf der Fisch serviert werden. Ergebnis: Wunderbar saftig! Durch das Räucherbrett ist ein leichter Räuchergeschmack vorhanden. Und nebenbei kann man mit dem Brett die Fischfilets sicher und leicht zum Grill und zum Tisch transportieren.

Lachsforelle
Lachsforelle auf dem Räucherbrett

Ofenkartoffeln vom Grill

Ein weiteres Highlight beim Start in die (Elektro-)Grillsaison: Ofenkartoffeln vom Grill. Dazu die Kartoffeln waschen und mit der Schale in Spalten schneiden. Die geschnittenen Kartoffeln auf die geölte Grillpfanne von Weber geben, salzen, pfeffern und mit etwas Öl bestreichen. Je nach Gusto können frische Kräuter, wie Rosmarin, noch eine besondere Note geben. Der Pulse wird zunächst auf 160 Grad geheizt und kurz vor Ende der Garzeit auf 200 Grad hochgeregelt. Das Ergebnis waren wunderbar krosse und perfekt gegarte Kartoffelspalten. 

Ofenkartoffel vom Pulse
Ofenkartoffel vom Pulse

Kürbis

Einen Kürbis waschen, je nach Art schälen und in Scheiben schneiden. Die Kürbis-Scheiben kommen in eine geölte Aufflaufform oder auf eine ofenfeste Porzellanplatte, salzen und pfeffern und bei etwa 180 Grad grillen, bis die Scheiben weich sind. (Dauert je nach Größe und Art des Kürbis unterschiedlich lang.)

Schmorkürbis
Kürbis vom Grill

 

 

 

 

 

 

 

T-Bone-Steak vom Pulse

Und nun kommt endlich das Fleisch. Zunächst sollte das Fleisch Raumtemperatur angenommen haben, also rechtzeitig vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Steaks ölen, salzen und pfeffern. Jetzt nur die linke Heizspirale auf 120 Grad heizen, das Fleisch währenddessen auf den kühleren Rost daneben legen. Kerntemperaturfühler rein, Deckel zu und das Steak ziehen lassen, bis es 50 Grad Kerntemperatur erreicht hat. Die zwei Heizspiralen des Pulse (je eine unter jedem Rost) ermöglichen die Regulierung von zwei Hitzezonen. Nun beide Hitzezonen auf volle Temperatur stellen. Das Steak kurz vom Grill nehmen und ziehen lassen, bis der Grill richtig heiß ist. Jetzt kommt das Steak auf den linken, heißeren Rost. Nach etwa ein bis zwei Minuten wenden. Dabei weiterhin laufend die Kerntemperatur überprüfen. Das Steak noch etwa zweimal wenden, damit ein Rautenmuster entsteht. Sobald eine Kerntemperatur von 57 bis 60 Grad erreicht ist, das Fleisch vom Grill nehmen und sofort servieren und ein knuspriges T-Bone-Steak, innen zartrosa, genießen.

Saftiges T-Bone Steak vom Pulse
Saftiges T-Bone Steak vom Pulse

Bratwürste

Natürlich darf der (Kinder-)Klassiker auch beim Pulse-Grillen nicht fehlen: Die Bratwurst. Für die perfekte Bratwurst wird auch in diesem Fall wieder mit den Temperaturzonen „gespielt“. Grill links wird ¾ geheizt, Grill rechts ¼. Den Rost einölen und die Bratwürste auf den rechten, kühleren Rost legen. Ziehen lassen und mit Hilfe des iGrills die Kerntemperatur überprüfen. (Vorteil für Wintergriller: Bei Minusgraden muss man nicht draußen bei den Würsten warten, sondern kann sich ganz entstpannt im Warmen auf seine Bratwurst freuen!) Sobald die Würste also 50 Grad Kerntemperatur erreicht haben, kommen sie auf den linken, heißeren Rost und werden schön braun gegrillt. Ist eine Temperatur von 70 Grad erreicht, können die Bratwürste serviert werden.

Bratwurst mit Kerntemperaturfühler
Bratwurst mit Kerntemperaturfühler

Kalbstafelspitz vom Grill

Um einen Klassiker der Deutschen Küche vom Grill perfekt zu bekommen, muss zunächst der Pulse auf 130 Grad hochgeheizt werden. Den Tafelspitz salzen, pfeffern und auf den vorgeheitzten Grill legen. Nach etwa 45 Minuten waren 60 Grad Kerntemperatur erreicht, bei 63 Grad wurde serviert und das Ergebnis war zart, rosa und sehr köstlich. Um den Tafelspitz braun und mit Grillmuster zu servieren, muss er kurz runter vom Grill. Den Grill ganz hochheizen und das Fleisch schließlich bei hoher Hitze zwei Minuten links und rechts nachgrillen.

Rehkeule vom Grill

Jetzt wird’s wild! Eine ausgelöste Rehkeule in Form binden, einölen, salzen und pfeffern. Bratenrost mit Hitzschild auf 130 Grad hochheizen und das Fleisch auf den Grill legen. Sobald eine Kerntemperatur von 55 Grad erreicht ist, den Regler ausschalten und die zweite Heizspirale auf volle Hitze stellen. Wenn der Rost die volle Temperatur erreicht hat, die Rehkeule von beiden Seiten auf dem heißen Rost grillen. Bei einer Kerntemperatur von 63 Grad vom Grill nehmen, in Scheiben schneiden und servieren. Auch hier ist das Ergebnis sehr zart und innen rosa – einfach köstlich.rehkeule_roh_pulse_weber_derhobbykoch

 

Saubere Sache

Ordnung muss sein, deshalb muss nach dem wirklich vorzüglichen Mahl der Grill wieder gereinigt werden. Aber, wie nicht anders zu erwarten von Weber, ist das kein Problem. Den Rost kann man sehr leicht durch abbrennen mit einer Grillbürste reinigen. Um den Innenraum zu reinigen, kann die Heizspirale mit einer Schraube gelöst und rausgenommen werden. Jetzt den Kessel mit einem Kunststoffspachtel säubern. Besonderer Clou: Die Kesselverkleidung ist abnehmbar und mit Spülmittel und heißem Wasser leicht sauber zu machen, oder man lässt es einfach die Spülmaschine erledigen.        

So leicht lässt sich kein anderer Weber Grillkessel reinigen!

Fazit

Der neue Weber Pulse ist wirklich rundum gelungen. Nicht nur äußerlich steht er gut da. Die zwei Hitzezonen, das integrierte iGrill-Thermometer und die kinderleichte Handhabung machen es sehr leicht, den Pulse zu mögen. Das Grillergebnis spricht auch für sich. Und das Aufräumen und Saubermachen ist tatsächlich keine große Sache. Der Pulse von Weber lässt das (Griller-) Herz eben höher schlagen!

Hier finden Sie eine Zusammenstellung aller Produkte rund um den Weber-Pulse!

3 Kommentare bisher. Was sagst du dazu?
  1. Tobi sagt:

    Hi,
    ein gelungener, anschaulicher Testbericht des Pulse 2000.
    Informativ mit klaren und präzisen Formulierungen, sehr schön!
    Ich teste auch sehr gerne Produkte, an den Pulse 2000 bin ich aber leider nicht heran gekommen… schade eigentlich.
    Ich hätte gerne meine aktuelle Vorliebe für Holzkohle dem Elektro-Prinzip gegenübergestellt, falls also kein Bedarf mehr ist … ;)
    Weiter so und beste Grüße
    Tobi

    14. Mai 2018
    Antworten
    • An unseren Standorten in Landshut und Freising haben wir einen pulse als Leihgrill – da können Sie gerne einen zum Probieren ausleihen. Ihr derhobbykoch-Team

      17. Mai 2018
      Antworten
  2. Tobi sagt:

    Sehr schöner, anschaulicher Test!
    Ich wäre auch gerne in der Situation einen Pulse 2000 testen und darüber berichten zu dürfen und meinem Umfeld die neue Technik näher zu bringen. ;-)

    Beste Grüße

    16. Mai 2018
    Antworten
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